Eine B2B-Inkassoplattform für ein Netzwerk in vielen Ländern
Inkasso von Hunderten Händlern und Werkstätten über mehrere Länder zentral steuern, ohne jeder Lokalbank nachzulaufen: Genau das hat die Bosch-Sparte Automotive Aftermarket erreicht, indem sie ihr gesamtes europäisches Netzwerk auf eine einzige B2B-Zahlungsplattform umgestellt hat.
Ein Panel für das gesamte Inkassonetzwerk
Jeder B2B-Kunde begleicht Rechnungen und Bestellungen selbstständig über ein einziges Portal, ohne den Weg über die Buchhaltung: So läuft es bei Bosch im gesamten europäischen Netzwerk.
So funktioniert das RechnungsinkassoSelf-Service-Portal für Kunden
Jede Werkstatt meldet sich in einem White-Label-Bereich an, prüft ihren Kontostand und begleicht Rückstände mit einem Klick, ohne die Buchhaltung anzurufen.
B2B-Zahlungsmethoden
Neben Corporate-Kreditkarten akzeptiert das Portal Direktüberweisung per Open Banking und SEPA-Lastschrift, passend zur Zahlweise jedes Händlers.
SAP-Synchronisierung
Über das Portal begleichene Rechnungen schließen im selben Moment im Hauptbuch, dank direkter, bidirektionaler Anbindung an das Corporate-ERP.
Mehr freie Liquidität, eine entsperrte Lieferkette
Weniger Zeit für manuelle Abstimmung, mehr Transparenz über die Konzernliquidität: die Zahlen nach der Einführung der Plattform.
Was Enterprise-Volumen zuverlässig trägt
Die technischen Bausteine, die einem Konzern in der Größenordnung von Bosch Zuverlässigkeit und Compliance sichern.
Kundenbücher bleiben über dedizierte Konnektoren und APIs zwischen Plattform und ERP synchron, ganz ohne manuelle Exporte.
Händler geben unwiderrufliche Banküberweisungen direkt aus dem Portal in Auftrag, wodurch das Betrugsrisiko je Transaktion auf null sinkt.
Jede Transaktion wird an die günstigste Akquirer-Bank für das jeweilige Land geleitet, was die Gesamtprovisionen des Konzerns senkt.
Die Zahlungsumgebung bleibt in Bosch-Farben, damit das Netzwerk sie als eigenes Werkzeug erkennt und nicht als fremdes System.
Inkassos, Rechnungen und Gutschriften gleichen sich selbst ab, ohne manuelle Zeile-für-Zeile-Prüfung.
Länderverantwortliche, zentrale Treasury und Außendienstmitarbeiter sehen jeweils nur die für sie relevanten Daten, mit konfigurierbaren Rollen und Rechten.
"Der Wechsel von Dutzenden lokaler Systeme zu einer einzigen B2B-Zahlungsplattform war ein Wendepunkt. Daevon ist nicht nur ein Gateway zur Kartenverarbeitung, sondern ein echtes Liquiditätsverwaltungswerkzeug, das unsere Händler von Bürokratie befreit und der Gruppe ermöglicht hat, den DSO in ganz Europa drastisch zu reduzieren."
Enterprise-B2B-Zahlungen im Detail
Banken liefern solide Kontokorrentdienste, aber ihre technischen Gateways sind oft veraltet und je Land unterschiedlich (Interbank Corporate Banking). Daevon legt eine Software-Orchestrierungsschicht darüber, die Multi-Bank-, Multi-Methoden- und Multi-Länder-Flüsse unter einer einzigen, ans ERP angebundenen Oberfläche zusammenführt.
Über Open Banking (Payment Initiation Service): Im Portal wählt der B2B-Kunde 'Per Überweisung zahlen', autorisiert die Überweisung bei seiner Bank, und sie läuft sofort mit festem Verwendungszweck und Betrag. Die Unwiderruflichkeit wird in Echtzeit bestätigt, sodass die Ware wie bei einer Kartenzahlung sofort raus kann.
Nein. Daevon bietet moderne REST-APIs, Webhooks und Exporte in Standardformaten (CBI, strukturierte Dateien), die bereits für die native Anbindung an die wichtigsten Tier-1-ERPs vorbereitet sind, ganz ohne Neuentwicklung.
Ja, deutlich: Der Vertriebsmitarbeiter musste bisher oft selbst Rechnungen eintreiben. Über das Portal sehen Agent und Endkunde selbst, was fällig ist, und können 24/7 per Karte oder Open Banking begleichen. Bestellungen, die wegen ausgeschöpfter Kreditlinie feststeckten, werden entsperrt, und der Vertrieb kann sich wieder aufs Verkaufen konzentrieren.
Vertriebsnetz über mehrere Länder, Inkasso über Dutzende Banken verteilt?
Führen Sie Ihre Cashflows in einem Panel zusammen, automatisieren Sie die Abstimmung und senken Sie den DSO mit einer Plattform für die Enterprise-Treasury.